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Die Gründung: Große Begeisterung, kleines Geld

Die Anfänge der Avantgarde im Jahr 1952: Nachdem 1950 in Dolberg wieder das erste Schützenfest nach Kriegsende gefeiert wurde, rief der Schützenverein im April 1952 die Avantgarde ins Leben. Zunächst hatte man Zweifel, ob Dolberg überhaupt groß genug für so etwas sei. Schnell fanden sich jedoch junge Schützenbrüder, die mit machen wollten. Das Geld war knapp, aber die Begeisterung groß. Deshalb schafften die 16 Gründungsmitglieder, unter der Leitung von Bernhard Brehe, alles fürs nächste Schützenfest Notwendige selbst an. Das waren vor allem eine weiße Hose, eine schwarze Jacke und ein grüner Hut. Unterstützung aus dem Dorf half der neuen Garde beim Aufbau.

Schützenbruder Wilhelm Bäumer nähte die Schützenhosen, die Degen für die Avantgarden-Offiziere lieh man sich von Kriegsveteranen.
Die erste Übung fand in Brehes Scheune, dem heutigen Schlachthaus, mit Holzstangen, so genannten Rundspießen, statt. Gewehre fehlten ebenfalls, so dass die jungen Avantgardisten in der Schreinerei Schlotböller eigene Holzgewehre bauten,dieselbstbezahltwurden.
Der erste Auftritt bei einem Schützenfest erfolgte im Jahre 1953.

Die Avantgardisten stellten die Messdiener in der Schützenmesse - eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat.

In jenem Jahr geleitete die Avantgarde das Schützenpaar Theodor Stratmann und Maria Hobrock nach Hause. Es blieb allerdings beim einzigen Mal.

Auch der Grundsatz, dass Avantgardisten nach der Heirat aus der Avantgarde ausscheiden müssten, wurde sehr schnell - nämlich bereits beim Kommandeur Bernhard Brehe - unterbrochen.



"Aus alter Wurzel neue Kraft" - die eigene Standarte

...doch das ist eine andere Geschichte...
...wird fortgesetzt!

                                                                                                                                                                       

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Stand: Donnerstag, 20. Dezember 2007.